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China oder Indien? Die besten Gründe, nach SÜDOST-ASIEN zu gehen. (Teil 1)

Andreas Klippe no responses October 12, 2016

Nicht wenige Unternehmen verlieren viel Geld, Zeit und Energie, indem Sie in die Modeländer China und Indien gehen.

Nicht wenige deutsche mittelständische Unternehmen hat es bereits nach China gezogen, um dort zu fertigen.

Gehören Sie dazu?

Sind Sie schon in China oder Indien?

Oder haben Sie daran gedacht, den Markteintritt nach Asien eben nicht in China oder Indien zu tun?

Haben Sie vielleicht in Erwägung gezogen, diesen Markteintritt oder die Marktbearbeitung aus SÜDOST-ASIEN heraus zu organisieren?

Es ist einfacher zunächst in Südost-Asien geschäftlich aktiv zu werden als in China oder in Indien.

Hier lesen Sie mehr über diese Möglichkeiten. Ich zeige Ihnen, warum es gute Gründe gibt, sich in einem der 10 überschaubaren Länder SÜDOSTASIENS zu engagieren.

Später können Sie ja dann immer noch in China oder in Indien aktiv werden. Aber dazu mehr weiter unten im Text.

1. Warum sind China und Indien so anziehend?

China mit im 1,3 und Indien mit 1,2 Milliarden Menschen im Jahr 2016 stellen einen gewaltigen Wachstumsmarkt dar. Auch wenn man vergisst, dass ein Großteil der Landbevölkerung am Wachstum gar nicht teilnimmt.

Das Beispiel der Automobilindustrie, zum Beispiel Volkswagen, zeigt, dass die Entscheidung frühzeitig in China zu investieren, die richtige war. Mittlerweile trägt das China-Geschäft basierend auf 20 Werken von VW (Stand: 2016) erheblich zum Gesamtergebnis des Konzern bei.

Und wenn es mal nicht so gut in Europa oder den USA läuft, springt halt China in die Bresche. Diese Diversifizierung der Märkte ist immer noch hilfreich; wenn man es sich leisten kann.

Denken Sie jetzt bitte nicht.

Jetzt redet der schon wieder von Multi-Millionen-Investitionen. So ein Blödsinn! Wir sind doch nur ein kleines mittelständisches Unternehmen. Da gehen die Uhren doch ganz anders.

Uns 120.000 Mitarbeiter haben wir schon mal gar nicht. Wir haben 40, 70, 200 Mitarbeiter. Und auch nur Budgets für genausoviel Angestellte.

Richtig! Gerade deshalb. Denn jetzt kommt der Clou:

Durch die Präsenz in China oder in Indien beginnt automatisch ein Lernprozess im Mutterhaus. Einflüsse aus diesen Ländern sickern kontinuierlich zu Hause ein.

Auch der letzte Kritiker in der Technikabteilung oder der Buchhaltung muss sich jetzt mit China und Indien auseinander setzen.

Das gilt ganz besonders für kleinere Unternehmen, dem Mittelstand.

Diese Erfahrung hilft die fremden Märkte besser zu verstehen.

Dieses Verständnis wiederum ist der Schlüssel zum Erfolg in China und in Indien.

China und Indien werden allein aufgrund ihrer schieren Größe weiter als Markt eine Schlüsselstellung einnehmen. Die armen Chinesen und armen Inder überspringen die Armutsschwelle und werden auf einmal Konsumenten. Und die Konsumenten werden zu größeren Konsumenten. Wer kann es ihnen verübeln?

In beiden Ländern ist der Mittelstand erwacht.

3 Milliarden Menschen wollen teilhaben am Wohlstand.

Dieses Verlangen erfordert Investitionen, damit Konsum überhaupt erst möglich wird. Ein gigantisch, stetig wachsender Markt auf Generationen. Auch für Ihr Unternehmen?

2. Braucht dort jemand Ihre Produkte oder Dienstleistungen?

Mit Sicherheit kann man diese Frage in den meisten Fällen mit “Ja” beantworten.

Also dann los? Weshalb warten Sie noch?

1. Zweifel?
2. Angst zu versagen?
3. Nicht genug Personal?
4. Nicht genug Geld in der Kasse?

Gute Fragen. Daher muss gründlich überlegt werden, ob China oder Indien FÜR SIE das richtige Betätigungsfeld sind.

Unzweifelhaft handelt es sich aber um wichtige Märkte der Zukunft. Wer künftig in diesen Regionen Asiens mitspielen will, muss dort investieren.

In Asien für Asien produzieren.

Das heißt nicht zwangsläufig, sofort mit einer Fertigung zu beginnen. Nein, eine erste Investition kann schon sein, ein kleines Büro zu eröffnen. So etwas kann man mieten ohne gleich eine Firma zu gründen. Das Büro nennt sich dann “Rep-Office”, ausgeschrieben “representative office”.

Das hört sich alles einfach an? Kennen Sie schon? Mag sein. Aber kennen Sie auch die Widrigkeiten, denen Sie begegnen werden?

3. Mit diesen Schwierigkeiten hat ein deutscher Unternehmer in China und in Indien zu kämpfen.

In China hat man mit Sprachproblemen zu kämpfen, in Indien mit dem Kastensystem.

Beiden Ländern gemein ist ein zu Europa völlig verschiedener Kulturkreis.

Die Länder zu “verstehen” ist an sich schon schwierig. Dazu kommt die schiere Größe.

Man verliert sich sehr schnell in China und in Indien.

Mit einem einzigen Agenten, Handelspartner oder Stützpunkt kann man diese Länder nicht bearbeiten.

Es bedarf einer Organisationsstruktur. Und diese kostet Geld.

Hier sind nur eben 8 Fragen, die schon knifflig genug zu beantworten sind:

1. Wer sucht den Handelspartner aus?
2. Und in welcher Region?
3. Wie organisiere ich mehrere Handelsagenten?
4. Wie organisiere ich ein Reporting?
5. Verstehe ich das Englisch der Inder?
6. Verstehe ich, was in China wirklich los ist?
7. Habe ich irgendwen in meinem Unternehmen, der Mandarin, Kantonesisch oder Wu spricht?
8. Und kann ich dieser Person vertrauen?

Vom Handelsagenten zum Agenten ist es nicht weit.

Es kommt allein durch die Vielfältigkeit und die Entfernungen zu erheblichen Belastungen auf der Kostenseite.

Und jetzt kommt’s. Die zentrale Frage:

Haben Sie genug Budget?

Genau diese Frage beendet sehr viele China- oder Indienträume. Geld zu investieren ist oft da. Nur halt nicht genug. Aber das schätzen die Unternehmer und Manager in Deutschland meist falsch ein.

Das aufzuwendende Budget ist umgekehrt proportional zum Verständnis des Zielmarktes.

Der Zeitraum ab wann sich finanzieller Erfolg in China oder in Indien einstellt wird in Deutschland, Österreich und der Schweiz meist auch falsch, das heisst zu kurz, eingeschätzt.

Wie gesagt, China und Indien sind nicht nur groß, sondern auch mysteriös, schwer zu “verstehen” halt.

Aber es gibt zu China und Indien eine Alternative in der Region Südost-Asien.

4. Clevere Unternehmen sind längst in Südostasien engagiert

Die erfolgreichen mittelständischen Unternehmen und die Großindustrie sowieso, sind längst in SÜDOSTASIEN etabliert.

Vergessen Sie China. Vergessen Sie Indien.

Konzentrieren Sie sich auf den Markt dazwischen. Konzentrieren Sie sich auf kleinere Länder, in denen Sie “das Gespür” für diesen für Sie völlig fremden Markt erst einmal aufnehmen können. Das ist billiger als gleich in China oder in Indien zu starten.

Kommen Sie in Südost-Asien schneller zum Erfolg? Ich antworte ganz klar mit JA – mit der Einschränkung, “wenn Sie über begrenzte Ressourcen verfügen”. Damit meine ich kleinere Geldmengen, nicht genügend Mitarbeiter oder schlicht keine Zeit haben, da Sie vielleicht nicht optimal organisiert sind.

Und wie geht das?

Häufig haben die westlichen Unternehmen mit ihrem Engagement vor Jahren, wenn nicht vor Jahrzehnten begonnen. Und ernten jetzt die Früchte ihrer Arbeit.

Denn langfristiges Engagement und Zuverlässigkeit werden belohnt.

Aus diesen Gründen sind jetzt Sie gefragt, den ersten Schritt in diese Länder SÜDOSTASIENS zu tun.

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In Teil 2 lesen Sie wie es weitergeht und wie Sie am besten in Asien vorgehen.

Hier sind schon mal die Kapitel:
5. “ASEAN” oder “Asia”?
6. ASEAN 2015: Die größte Freihandelszone der Welt entsteht
7. Eigendynamik in ASEAN bringt sicheren Erfolg
8. Welche Länder sind für mein Unternehmen am besten geeignet?
9. Fazit „Südostasien“

Andreas Klippe

Andreas Klippe

Dr.-Ing. Andreas Klippe ist Deutscher und wohnhaft auf den Philippinen. Angefangen hat alles mit der DR. KLIPPE asia consult in Deutschland. Dann folgten die Gründung der DR. KLIPPE Philippines Corporations und der Flood Control Asia RS Corporation auf den Philippinen. Andreas Klippe steht beiden Firmen als President und CEO vor. Die Erfahrung, die er bei den Firmengründungen gemacht hat und im täglichen Geschäft erlebt, nennt er “asia4winners”-Strategie. Er teilt diese gerne mit anderen Unternehmern und Managern, damit diese noch erfolgreicher in den Philippinen und in Südost-Asien werden. Andreas Klippe

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