Wir öffnen Ihnen Türen in Asien

China oder Indien? Die besten Gründe, nach SÜDOST-ASIEN zu gehen.(Teil 2)

Andreas Klippe no responses October 13, 2016

In Teil 1 in den Kapiteln 1 bis 4 habe ich erläutert weshalb China und Indien auf den ersten Blick so anziehend für Unternehmen und Manager aus Deutschland, Österreich und der Schweiz sind.

Ich habe Sie gefragt, ob Sie für Ihre Produkte oder Service IHREN Markt in Asien bereits identifiziert haben. Die Schwierigkeiten, mit denen ein Unternehmer aus West-Europa in China oder in Indien zu kämpfen hat wurden ebenso erläutert.

Ich habe gefragt, ob Sie vielleicht in Erwägung gezogen haben, diesen Markteintritt oder die Marktbearbeitung aus SÜDOST-ASIEN heraus zu organisieren.

Es ist einfacher zunächst in Südost-Asien geschäftlich aktiv zu werden als in China oder in Indien.

In diesem Teil 2 erfahren Sie nun, warum es gute Gründe gibt, sich in einem der 10 überschaubaren Länder SÜDOSTASIENS zu engagieren, denn die cleveren Unternehmen sind ja längst dort.

Später können Sie ja dann immer noch in China oder in Indien aktiv werden.

So, jetzt geht es weiter mit ASEAN.

5. “ASEAN” oder “Asia”?

Das englische “Asia” ist der Kontinent; “ASEAN” der Zusammenschluss von 10 südost-asiatischen Staaten, die sich dadurch wirtschaftliche, soziale und politische Vorteile versprechen.

Das Vorbild ist die Europäische Union. ASEAN wurde 1967 in Bangkok gegründet. Dazu gehören die 10 Länder:
1. Brunei Darussalam
2. Indonesien
3. Kambodscha
4. Laos
5. Malaysia
6. Myanmar
7. Philippinen
8. Singapur
9. Thailand
10. Vietnam.

ASEAN umfasst 633 Millionen Menschen in 2016. In 2030 erwartet man 741 Millionen basierend auf einer Wachstumsrate von 0.85% pro Jahr.

6. ASEAN 2015: Die größte Freihandelszone der Welt entsteht

Es wurde alles jahrelang vorbereitet. 2015 wurde es abgeschlossen. Jetzt bilden China, Indien, Japan, Südkorea und die 10 ASEAN-Staaten die größte Freihandelszone der Welt. Und mit Australien und Neuseeland laufen die Verhandlungen (ASEAN+6). Mehr dazu finden Sie unter dem Begriff Regional Comprehensive Economic Partnership (RCEP).

Einmal drinnen in dieser Freihandelszone, steht Ihnen praktisch fast ganz Ost-Asien, Süd-Asien und Südost-Asien offen ohne lästige Handelsbarrieren.

Zurück zum Thema. Die Frage war ja: Wo genau sind Sie “drinnen” in dieser Freihandelszone?

Jetzt können Sie also doch noch in China oder in Indien aktiv werden ohne dort den ersten Schritt gewagt zu haben. Sie kommen auf Umwegen, mit einem sicheren Back-Office in Südost-Asien. Wenn Sie denn eines haben.

Der Markt sind 3,4 Milliarden Menschen mit knapp 50% der Menschheit.

Ohne Zollschranken für Waren und Dienstleistungen.

Es liegt nahe, wer künftig wohl wem Einfuhrbeschränkungen auferlegt und Zölle verlangt. Bis dahin wird sich die Bevölkerung in Asien nochmals gegenüber Europa erhöht haben.

Indien wächst mit 1,08% jährlich, China nur mit 0,16%. Im Jahr 2025 wird also Indien China als bevölkerungsreichstes Land überholt haben.

Ausgehend von etwa 3,4 Milliarden Menschen derzeit bedeutet ein Zuwachs von nur 1 % jährlich in den nächsten 5 Jahren bereits ein Plus von 153 Millionen Menschen. Das entspricht etwa der Bevölkerung von Deutschland und Frankreich zusammen.

Im Jahr 2025 werden die ASEAN+6 Länder der ASEAN Regional Economic Partnership (RCEP)-Region zusammen 4 Milliarden Einwohner haben. Das sind etwa 45% der Weltbevölkerung. _(Quelle: United Nations Population Division, http://www.miti.gov.my)_

Im Jahre 2030, laut UN-Statistik, werden innerhalb ASEAN drei Länder mit mehr als 100 Millionen Einwohnern vertreten sein:
1. Indonesien – 284 Millionen
2. Philippinen – 127 Millionen
3. Vietnam – 103 Millionen

Und in all diesen Ländern wird investiert und verstärkt konsumiert.

Das sollte reichen an Argumenten, ob es sich denn lohne, in Südost-Asien zu investieren oder nicht.

7. Eigendynamik in ASEAN bringt sicheren Erfolg

Durch das Wachstum bedingt entsteht eine Eigendynamik, die die Ernährung, die Sozialsysteme, den Energie- und Wasserbedarf, die Ausbildung und den Wohlstand massiv beeinflussen wird; kurzum den gesamten industriellen Sektor und Dienstleistungsbereich.

Jene Unternehmen, die bis dahin nicht in diesem asiatischen Markt vertreten sind und dessen „Spielregeln kennen“, werden es folglich sehr schwer haben, die Renditen von heute überhaupt noch zu halten.

Ein sehr prominentes Land für diese Dienstleistungen sind die Philippinen. BPO macht bereits den größten Anteil mit 10% des Brutto-Inlandsproduktes aus.

Die Philippinen sind mittlerweile Nummer 1 bei Call-Center Aktivitäten, vor Indien. Insgesamt sind die Philippinen weltweit die Nummer 2 bei Business-Process-Outsourcing Dienstleitungen.

Ingenieurdienstleistungen, IT-Verarbeitung, Verwaltungsarbeiten oder auch Architekturdienstleistungen sind bereits jetzt unter dem Namen „Business Process Outsourcing (BPO)“ von vielen Ländern wie den USA nach Südostasien ausgelagert.

Aber auch deutsche Firmen nutzen diesen Service bereits. Zu nennen sind beispielsweise Bayer, Deutsche Bank und auch Daimler.

Dieser Prozess der Auslagerung von Dienstleistungen und Fertigung wird sich verstärken. Und für den, der dort nicht aktiv ist, wird es einfach teurer werden, bestimmte Leistungen noch zu erbringen.

Denn Arbeitskraft ist in Asien immer noch günstiger.

Bei zunehmender Qualität. Spätestens mit der Weiterentwicklung der weltgrößten Freihandelszone wird wohl in Asien niemand mehr teure Waren aus Europa oder anderen Länder importieren, wenn es nicht unbedingt sein muss.

Denn vergessen Sie bitte eines nicht:

Ihr Wettbewerber wächst gerade in Asien heran, lernt und verbessert sich ständig.

Dieser Wettbewerber hat gewaltige Vorteile:
1. Er ist in der selben Zeitzone oder zumindest nahe dran.
2. Er spricht die Landessprache.
3. Er versteht die asiatische Kultur und Eigenheit.
4. Er ist schneller beim Kunden.
5. Er versteht den Markt viel besser durch tägliches Studium.

Überprüfen Sie doch einmal, ob Ihre Produkte unter diesen Wettbewerbsbedingungen dann noch verkauft werden können? Oder ob es nicht besser wäre, sich JETZT ein Standbein in SÜDOSTASIEN aufzubauen.

8. Welche Länder sind für mein Unternehmen am besten geeignet?

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) verfügen meist nicht über die erforderlichen Mittel, um fundierte Marktrecherchen durchzuführen. Diese müssen aber erstellt werden.

Sonst ist das finanzielle Risiko zu groß.

Welches sind denn Ihre Vorteile für den Markt “Asien”? Ich geben Ihnen einmal einige Vorschläge:

1. Für die einen ist es ein Vorteil, ohne Dolmetscher auszukommen, wenn die Amtssprache „Englisch“ ist, wie in Singapur, Malaysia oder den Philippinen.
2. Für die anderen sind es die billigen Arbeitskräfte in Vietnam oder Kambodscha.
3. Für die nächsten der günstige Standort in Malaysia.
4. Manch ein Unternehmen sucht einen Absatzmarkt für in Europa produzierte medizintechnische Produkte, zum Beispiel in Indonesien.
5. Ein anderes möchte in Thailand für den dortigen Automobilmarkt produzieren.
6. Ein anderes möchte Lebensmittel für die Freihandelszone ASEAN+6 produzieren.
7. Oder am Raffinerie-Projekt in Brunei teilnehmen.
8. Oder Wasserkraftwerke in Laos bauen.
9. Oder ein Technikum auf den Philippinen gründen.

Eine Antwort auf diese, zugegebenermaßen wichtige Frage, lässt sich nur nach eingehender Prüfung geben. Leider.

Anmerkung: Auf die Besonderheiten der einzelnen 10 Länder werde ich in einem separaten Artikel eingehen. Die Beschreibung würde sonst den Rahmen an dieser Stelle sprengen.

Ein wichtiger Aspekt sind einfach die kurzen Wege zwischen den Ländern.

So wie man es aus Europa gewöhnt ist: von Jakarta nach Kuala Lumpur, nach Manila, von dort nach Singapur, weiter nach Ho Chi Minh Stadt, Hanoi, Bangkok und von dort nach Brunei auf Borneo und zurück nach Cebu. Ach ja, Hong Kong und Taipeh sind gleich nebenan.

Und das jeweils in 1 bis 4 Stunden.

Nach Landung in Singapur sind Sie normalerweise spätestens nach 45 Minuten in Ihrem Hotel oder Büro. In der größten Wirtschaftszone der Philippinen, der Clark Freeport Zone, sind nach Landung auf dem Clark International Airport nach spätestens 30 Minuten in Ihrem Büro.

Fliegen Sie mal nach Südost-Asien von München, Frankfurt, Hambug, Köln, Berlin, Wien, Innsbruck, Zürich oder Genf aus. Das sind dann immer Weltreisen.

Die Konsequenzen heißen:
1. Lange unterwegs sein.
2. Jetlag.
3. Reisekosten.
4. Hotelkosten.
5. Restaurantkosten.
6. Geschenkkosten.
7. Nicht-am-heimischen-Arbeitsplatz-sein-Kosten.
8. Von-der-Familie-getrennt-sein.

Es ist schlicht nicht möglich, einen dauerhaften Markt oder Produktionsstandort in Südost-Asien von Europa aus aufzubauen.

9. Fazit „Südostasien

Südost-Asien mit etwa 633 Millionen Bewohnern (Stand 2016) bietet als Standort räumliche Nähe zwischen den 10 Mitgliedsländern und den assoziierten 6 Ländern (ASEAN+6) der gemeinsamen Wirtschaftszone (RCEP).

Südost-Asien bietet sprachliche Vorteile und eine Übersichtlichkeit, die größere Länder wie China oder Indien so nicht aufweisen.

Als Geschäftsmann oder Geschäftsfrau innerhalb der weltgrößten Freihandelszone haben Sie in SÜDOST-ASIEN hervorragende Möglichkeiten, Ihre Geschäfte in fast ganz Ost-, SÜd- und Südost-Asien auf- und auszubauen.

Mit einem einzelnen Land im Fokus fällt es Ihnen leichter, Geschäfte zu tätigen, die überschaubar und profitabel bleiben. Suchen Sie sich ein Land unter den 10 ASEAN-Ländern aus. Starten Sie dort.

Die südost-asiatische Region bietet durch die Zahl ihrer Bewohner, das stetige Wachstum sowie dem ständig steigenden Wunsch der dort lebenden Menschen, am Wohlstand teilzuhaben, einzigartige Chancen für europäische Unternehmen.

Schlagen Sie Ihren Wettbewerber dauerhaft vor dessen Haustür, ehe dieser Sie schlägt.

Sichern Sie sich Ihre Zukunft in Südost-Asien. Jetzt! Damit Sie in einigen Jahren die Gewinne machen können. Dauerhaft.

Ihre Investition bleibt überschaubar.

Ihr Risiko bleibt kalkulierbar.

Ich habe diesen Schritt für zwei Unternehmen getan. Wir fertigen auf den Philippinen und exportieren in die Region Südost-Asien. Das war genau die richtige Entscheidung. Ich würde es wieder tun.

Wann kann ich Sie in Südost-Asien begrüßen?


Warning: include(/index.php): failed to open stream: No such file or directory in /kunden/415213_61250/a4w/wp-content/plugins/social-share-button/includes/class-shortcodes.php on line 41

Warning: include(): Failed opening '/index.php' for inclusion (include_path='.:/usr/local/lib/php') in /kunden/415213_61250/a4w/wp-content/plugins/social-share-button/includes/class-shortcodes.php on line 41
Andreas Klippe

Andreas Klippe

Dr.-Ing. Andreas Klippe ist Deutscher und wohnhaft auf den Philippinen. Angefangen hat alles mit der DR. KLIPPE asia consult in Deutschland. Dann folgten die Gründung der DR. KLIPPE Philippines Corporations und der Flood Control Asia RS Corporation auf den Philippinen. Andreas Klippe steht beiden Firmen als President und CEO vor. Die Erfahrung, die er bei den Firmengründungen gemacht hat und im täglichen Geschäft erlebt, nennt er “asia4winners”-Strategie. Er teilt diese gerne mit anderen Unternehmern und Managern, damit diese noch erfolgreicher in den Philippinen und in Südost-Asien werden. Andreas Klippe

no responses

Hinterlasse einen Kommentar