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Zu den Gewinnern gehören: So nutzen Sie die Chancen in Asien!

Andreas Klippe no responses June 17, 2017

Ihr Unternehmen gehört schon zu den Gewinnern in Europa? Gratuliere. Auch in Asien? Sind Sie bereits mit Personal vor Ort? Und gehören Sie auch dort in Asien zu den Gewinnern? Ich gratuliere Ihnen nochmals! Dann brauchen Sie jetzt nicht weiterzulesen.

Winner in Europe Market in Asia

Alle anderen können jedoch lesen, weshalb die neuen Märkte in Asien entstehen und wie auch Sie daran erfolgreich teilhaben können, ohne einen Kardinalsfehler zu begehen.

Lesen Sie, warum es sich auch für Sie lohnen kann, nach Asien zu schauen.

1. Die Märkte von morgen entstehen nicht in Europa

Man kann es nicht oft genug erwähnen, denn das ist eine der wesentlichen Kernaussagen:

Der Lebensstandard im westlichen Teil von Europa zählt zu den höchsten der Welt.

Noch.

Denn dieser Standard ist mit den althergebrachten Mitteln nicht mehr zu halten. Es wird immer schwerer, Erfolge von gestern heute zu wiederholen.

In der EU leben knapp 500 Millionen Bewohner. In Asien sind es bereits mehr als 4,4 Milliarden, mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung. Tendenz steigend.

Jedes Jahr (Stand 2017) erhöht sich die Einwohnerzahl in Asien um etwa 20.000.000 Menschen. In nicht einmal vier Jahren entsteht somit ein Zuwachs an Menschen und damit Konsumenten, der der Anzahl in Deutschland entspricht.

60% People are Living in Asia

Das Durchschnittsalter eines Deutschen beträgt 46 Jahre, ziemlich alt verglichen mit Vietnamesen (28), Filipinos (23) oder Malaysiern (27).

Gegenüber der älter werdenden europäischen Gesellschaft wartet in Asien eine sehr junge Bevölkerung auf Wachstum und Wohlstand. Deutschland und Europa haben die Produkte dafür!

2. Umsatzrückgang in Europa, Wachstumsmärkte in Asien

Was glauben Sie?

  1. Wo werden wohl mehr Autos gekauft werden?
  2. Wo wird die Nahrungsmittelbranche inklusive der Bereiche Lebensmitteltechnik und Verpackung wohl expandieren?
  3. Wo werden künftig die Halbleiter und elektronischen Produkte gebaut?

In Europa oder in Asien?

In 2015 wurde die “ASEAN Free Trade Area” (AFTA) weitestgehend umgesetzt. Dieses Abkommen der 10 ASEAN-Staaten (Association of South-East Asien Nations) verbessert und erleichtert die gegenseitigen Handelsbeziehungen, senkt Handelsbarrieren und fördert die Produktion und den Vertrieb von Waren innerhalb ASEANs.

Aus der AFTA entsteht zugleich die größte Freihandelszone der Welt “ASEAN+6”. Diese Kooperation zwischen den Giganten China und Indien mit Japan, Korea, Australien, Neuseeland und den 10 ASEAN-Staaten wird neue Maßstäbe für Wirtschaftskraft setzen. Somit entsteht die weltgrößte Handelszone mit 4,4 Milliarden Verbrauchern.

Wer als Europäer dort „mitspielen“ will, muss sich rechtzeitig positionieren.

Das heißt im Klartext: Man muss dort sein. Was nicht heißt, dass man hier in Europa alles aufgeben soll.

3. Der Schatz der europäischen Wirtschaft sind die KMU

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sind die Stütze der Wirtschaft in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Meist werden außerordentlich hervorragende Produkte hergestellt.

Gehört Ihr Unternehmen dazu?

Die Big Player und auch die “Hidden Champions” sind natürlich längst in Asien. Aber auch die anderen, jene Unternehmen, die vielleicht jetzt noch in der zweiten Reihe stehen, haben beste Chancen. Sie dürfen sich nur nicht abschrecken lassen.

Es ist falsch, dass man „groß“ sein muss.

“Groß sein“ bedeutet auch “große Kosten haben“. Gerade den kleineren Unternehmen kann es daher leichter fallen, im Ausland “Fuß zu fassen“.

Die KMU sind flexibler und können sich besser auf die sich ständig wechselnden Bedingungen einstellen.

Fragen Sie sich doch bitte:

Wollen Sie nicht auch zum Kreis der “Hidden Champions” gehören?

Das ist möglich, selbst für scheinbar kleine Unternehmen. Durch Zusammenschluss mit anderen Unternehmen, Gleichgesinnten oder starken Partnern sind auf einmal sogar das teure Marketing und der Vertrieb finanzierbar.

4. So sichern Sie die Arbeitsplätze in Europa

Natürlich fallen durch eine Verlagerung der Produktion ins Ausland Arbeitsplätze im Inland weg. Ich rede an dieser Stelle ganz bewusst nicht von “renditegetriebender” Verlagerung, sonder von kostenbestimmter Verlagerung und Existenzsicherung.

Oft werden aber bestehende Arbeitsplätze dadurch erst gesichert und es entstehen neue, andere Arbeitsplätze.

Dieser Prozess lässt sich nicht aufhalten. Wasser fließt immer nach unten.

Und Märkte entstehen dort, wo der Markt ist.

Durch Aktivitäten im Ausland und speziell in Asien gewinnen Sie Eindrücke der dortigen Lebenskultur, der dortigen Arbeitswelt, der dortigen Umgangsformen und der dortigen Märkte.

Das alles müssen Sie zwingend wissen, wenn Sie in diesen Ländern auf Dauer erfolgreich sein wollen.

Diese Eindrücke können auch zu neuen Ideen für Ihr Unternehmen führen. Sie können Ihre Arbeitsprozesse beispielsweise anders organisieren und dadurch effektiver werden. Wodurch wiederum die hiesigen Arbeitsplätze gesichert werden.

5. Machen Sie erst den ersten Schritt (und fliegen Sie dann nach Asien)

Sie kennen nur die chinesische Mauer oder das hiesige Chinarestaurant “um die Ecke“?

Dann wird es Zeit, aktiv zu werden.

Doch halt: Nicht gleich die Reise buchen. Jetzt gilt es, “kühlen Kopf zu bewahren“.

Asia4winners Think First Then Fly

Zunächst muss mal geklärt werden, welches Ihr Ziel ist.

Es ist sicherlich nicht der Wunsch nach mehr Umsatz oder Gewinn. Quantifizieren Sie Ihre Absichten.

Das lässt sich mit einem Veränderungsprozess vergleichen. Wenn Sie sich darüber konkret im Klaren sind, haben Sie bereits den ersten Schritt gemacht.

6. Wie finde ich asiatische Geschäftspartner?

Am Anfang aller Bemühungen sollte nicht das „Pappschild“ auf der Messe stehen: “Agent gesucht“.

asia4winners hiring agent

Ja, ja. Ich kenne die Einwände. Natürlich haben Sie am Abend des Messetages eine ganze Kiste an Visitenkarten der Interessenten.

Alle haben beste Kontakte und sind fachlich qualifiziert. Wieder “ja, ja”.

Sagen diese jedenfalls. Spätestens an dieser Stelle fangen alle asien-erfahrenen Ausländer an, ausgiebig zu lachen. Ich auch. Falls Sie diesen Unsinn glauben!

Nach welchen Kriterien wählen Sie denn jetzt Ihren Kandidaten aus?

Ich frage Sie jetzt einmal ehrlich:

Würden Sie auf solch eine Art und Weise einen Mitarbeiter im heimischen Betrieb einstellen?

Bedenken Sie, dass der ausländische “Fremde“ Ihr Vertrauter für eine Ihnen fremde Region werden soll.

Oft geht es um hohe Umsatzzahlen und nicht unerhebliche Kosten. Roulette spielen sollte man, wenn überhaupt, besser in der Spielbank.

asia4winners roulette

Seien Sie bitte ehrlich: Haben Sie schon mal die Frage gestellt, was passieren wird, wenn durch Zufall ein Kaufinteressent auf der Messe auftaucht?

Wie stellen Sie denn dessen Betreuung im Anschluss an die Messe sicher?

Das geht nicht mit Emails, Faxen und Telefongesprächen aus Europa. Asiaten mögen so etwas nicht, sondern wünschen eine längere und vor allen Dingen persönliche Geschäftsbeziehung. Die gilt es erst einmal aufzubauen – durch zahlreiche Reisen und viel Zeit, die Sie im Land verbringen werden. Es sei denn, Sie haben einen geeigneten Partner gefunden.

  1. Wie nähert mach sich also solchen Märkten?
  2. Wie baut man einen erfolgreichen Vertrieb auf?
  3. Wie finde ich Geschäftspartner?
  4. Wann soll ich auf Auslandsmessen gehen?
  5. Und wie verhalte ich mich da?
  6. Was mache ich, wenn dort jemand Geschäfte mit mir machen will?

Nur ruhig Blut und die Nerven behalten: “Schritt für Schritt”.

Die Devise lautet:

Bevor Sie das erste Geld für ein Flugticket ausgeben, sollte Ihre Strategie stehen und Ihr Unternehmensziel im Hinblick auf Auslandsaktivitäten klar definiert sein.

Es gibt verschiedene Arten, wie Ihr Unternehmen in Asien vertreten sein kann. Welche davon die passende für Sie ist, hängt von Ihren Unternehmenszielen und Ihrem Business-Plan ab. Sie können beispielsweise zwischen dem Freelancer, dem Angestellten oder dem Wiederverkäufer wählen.

7. Ihr Partner und Verbündeter

Nachdem Sie den richtigen Geschäftspartner gefunden haben, kann es losgehen. Achten Sie auf regelmäßige Schulungen und persönliche Kontakte.

Haben Sie den letzten Satz verinnerlicht, oder einfach nur “überlesen”? Dieser Satz hat es in sich. Persönliche Schulungen und persönliche Kontakte. Ist doch klar, werden Sie sagen.

Ja, ja, sage ich nur.

  1. Wie lautet denn Ihr Konzept für die Umsetzung dieser beiden Aufgaben?
  2. Haben Sie das einmal quantifiziert und qualifiziert?

Weshalb ich darauf so rumreite, fragen Sie vielleicht? Weil ich die Erfahrung gemacht habe, dass die deutschen Unternehmen immer gleich Aktionen sehen wollen. Alles muss schnell gehen. Die asiatischen Partner bestärken Sie dan noch in dieser völlig irrigen Annahme. Sie verfallen in deren Trott und werfen alles über Bord, was “einen guten deutschen Unternehmer oder Manager ausmacht”:

Eine qualifizierte und geordnete Vorgehensweise ist unsere Tugend.

Tun Sie das nicht, begehen Sie einen Kardinalsfehler und werden dafür sehr wahrscheinlich teuer bezahlen müssen: Mit Misserfolg und verlorenem Geld, das Sie nie wiedersehen. Es ist ja ausgegeben. Nur ohne Resultat.

Aber es gibt noch mehr, das zu beachten gilt:

Auch eine Firmenkultur des respektvollen gegenseitigen Miteinanderumgehens gehört dazu. Damit ist die Art und Weise gemeint, wie in Ihrem Unternehmen kommuniziert und miteinander umgegangen wird, auch und ganz speziell mit Ausländern und Asiaten im besonderen.

Überprüfen Sie Ihre Aktivitäten.

Jedoch Vorsicht: Was hier in wenigen Zeilen steht, beinhaltet Arbeit in Ihrem Unternehmen von Wochen und Monaten.

Überprüfen Sie daher, ob Sie eine der folgenden drei Aufgaben erfolgreich erledigt haben:

  1. Bauen Sie ein gutes und stimmiges “Marketing- und Vertriebskonzept” auf.
  2. Erstellen Sie einen ausgeklügelten Plan zum “Aufbau einer Fertigung”.
  3. Entwickeln Sie ein Modell, wie Sie “Business Process Outsourcing” aufbauen.

Sie sind am Zug!

8. Fazit “Ihres Weges nach Asien”

Die asiatische Region bietet durch die Zahl ihrer Bewohner, das stetige Wachstum sowie die Begehrlichkeit der dortigen Menschen, am Wohlstand teilzuhaben, einzigartige Chancen für deutsche, österreichische und schweizer Unternehmen.

Die Hausaufgaben müssen vor einer Entscheidung aber zunächst “zu Hause” gemacht werden.

Ihr Plan muss stehen, bevor Sie investieren.

Meine Frage an Sie:
Wie sieht Ihr Plan aus?

Andreas Klippe

Andreas Klippe

Dr.-Ing. Andreas Klippe ist Deutscher und wohnhaft auf den Philippinen. Angefangen hat alles mit der DR. KLIPPE asia consult in Deutschland. Dann folgten die Gründung der DR. KLIPPE Philippines Corporations und der Flood Control Asia RS Corporation auf den Philippinen. Andreas Klippe steht beiden Firmen als President und CEO vor. Die Erfahrung, die er bei den Firmengründungen gemacht hat und im täglichen Geschäft erlebt, nennt er “asia4winners”-Strategie. Er teilt diese gerne mit anderen Unternehmern und Managern, damit diese noch erfolgreicher in den Philippinen und in Südost-Asien werden. Andreas Klippe

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